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Ehemalige Hausmülldeponie Wörth am Main

Ehemalige Hausmülldeponie Wörth am Main
Gesamtkosten:
Baubeginn: 2003
Bauzeit: 3 Jahre
Bauausführung: Arge Ecosoil/Michel Bau/RMU
Planung/Bauüberwachung: Büro ibu, Tauberbischofsheim

Projektbeschreibung:
Die Deponie liegt in Wörth am Main, südlich von Aschaffenburg, und wurde für Hausmüll sowie hausmüllähnliche Gewerbeabfälle genutzt. Sie sollte bereits 1991 geschlossen werden, allerdings verzögerte eine enorme Gasentwicklung die Abdichtung.

2003 wurde die Fa. Michel Bau mit der Profilierung beauftragt, bei der ca. 220.000 t Schüttmaterial aus als unbedenklich geltenden Abfällen in die Deponie eingebaut wurden.

2005 begann die o.g. Arge mit der eigentlichen Bauphase, bei der die Oberflächenabdichtung hergestellt wurde. Die Abdichtung dient zur Reduzierung schädlicher Emissionen aus dem Deponiekörper sowie zur Vermeidung von Sickerwasser.

Geplant war zunächst eine mineralische Dichtungsschicht aus Ton als Abdichtung und als Entwässerung eine mineralische Filterschicht aus Kies mit einer gemeinsamen Dicke von mindestens 0,80 m. Alternativ dazu war eine Bentonitmatte und eine Dränagematte mit insgesamt wenigen Zentimetern Dicke angedacht. Diese Variante wurde gewählt, weil durch die technisch definierten Parameter dieser Produkte eine größere Sicherheit gegeben ist. Außerdem konnte der eingesparte Platz für einen zusätzlichen Mülleinbau genutzt werden, der einen großen Teil der Finanzierung des Bauprojektes deckte.

Die Oberflächenabdichtung wurde also wie folgt, von oben nach unten, aufgebaut:

  • Rekultivierungsschicht mit flach wurzelnden Pflanzen
  • Dränagematte Enkadrain 5006H/M200P, mit beidseitiger Vliesbeschichtung, zur Entwässerung
  • Bentonitmatten NaBento RL-N, eine Geokunststoff-Tondichtungsbahn, doppelt verlegt, als Abdichtung




alle Fotos: Büro ibu, TBB


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