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Dränmatten

Produkte
Enkadrain
Enkadrain CK
Enkadrain Wide
Colbonddrain
Enkadrain Findrain
Armater


Aufbau
Dränmatten bestehen aus einem dreidimensionalen Sickerkörper, der je nach den Anforderungen des jeweiligen Anwendungsgebietes ein- oder zweiseitig mit einem Filtervliesstoff, einem Gewebe oder einer Beschichtung kaschiert ist.
Meist besteht die äußere Schicht aus Vliesstoffen als Filter für das eindringende Wasser und der innere Dränkern dient zur raschen Ableitung des Wassers. Die Filterlagen sind mit den Dränkernen mittels Kleben, Nähen oder Schweißen fest verbunden.

Funktion
Dränmatten können anstelle von körnigen Sickermaterialien zum flächigen Sammeln und Ableiten von Wasser und Gasen genutzt werden. Sie haben eine hohe Leistungsfähigkeit, die im Ableitvermögen (l/m*s) ausgedrückt wird. Bei der Auswahl der Dränmatten ist darauf zu achten, dass der geotextile Filter robust genug für den Einbau sowie dauerhaft filterstabil gegenüber dem angrenzenden Schüttmaterial ist. Weiter sind der Wasseranfall, die Nutzungsdauer, die Überdeckung/Auflast, das Planum sowie dessen Neigung von entscheidender Bedeutung für die Auswahl des Produktes.

Zur Bemessung von Dränelementen an Ingenieurbauwerken kann die projektspezifische Bemessung nach DIN 4095, Dränung zum Schutz baulicher Anlagen, erfolgen.

Einsatzbereiche
Im Brückenbau und an Stützwänden, als Dränage gem. den Anforderungen der RZ WAS 7 (z.B. Enkadrain WAS 7).
Die WAS 7 ist eine Richtzeichnung des Bund-Länder- Fachausschusses für Brücken und Ingenieurbauwerke zur Entwässerung erdberührter Flächen und Hinterfüllung von Bauwerken. Die Dimensionierung des Dränelementes kann dabei zum Beispiel nach dem vereinfachten Verfahren entsprechend der RZ WAS 7 bis zu einer Bauwerkshöhe von 7,5 m oder durch eine projektspezifische Bemessung nach DIN 4095, Dränung zum Schutz baulicher Anlagen, erfolgen. Bei Letzterer können die langfristige Beanspruchung und die Abflussleistung des Dränelementes detailliert berücksichtigt werden.

Fotos: Colbond
Details zu einzelnen Produkten

Enkadrain Standard

  • Geeignet für Standardanwendungen im GaLa- und Hochbau, die keine ingenieurtechnische Planung erfordern; erfüllt die Anforderungen der einschlägigen DIN-Normen an Drän- und Schutzlagen

Enkadrain Premium (z.B. Enkadrain STplus/ TP)

  • Wird auch den Anforderungen anspruchsvollster Ingenieurbauten und deren DIN-Normen gerecht
  • Koppelt den Körperschall ab

Enkadrain CK

  • Geeignet für den Spezialtiefbau an Gebäuden, Tunneln und Ingenieurbauwerken (verlorene Schalung)
  • Einseitig mit einer wasserundurchlässigen Schicht ausgestattet, die je nach Anwendungsfall und Funktion ausgewählt wird
  • Sowohl betonierdichte als auch spritzbetondichte Typen verfügbar

Enkadrain Wide (z.B. Enkadrain ZB oder 5006H/M200PP)

  • 5 m breite Dränmatten für den Einsatz in Oberflächenabdichtungssys- temen von Deponien und bei Sanierungen von Altlasten und Altstandorten
  • Sicker- und Filterschicht wurden speziell für die jeweilige Anwendung ent- wickelt, die Filterschicht ist in regelmäßigen Abständen in Längsrichtung mit der Sickerschicht vernäht

Enkadrain B 10

  • Wird bei Baumaßnahmen eingesetzt, um unterirdische Gebäudeteile wie Keller, Souterrains und Tiefgaragen vor Feuchtigkeit zu schützen. Enkadrain B 10 wird vertikal an der Wand, mit dem Filtervliesstoff zum Boden und dem Drainkern (bzw. dem zweiten Vliesstoff) zur Wand eingebaut. Enkadrain B 10 kann auch als leichte, horizontale Flächendrainage unter extensiven Dachbegrünungen verwendet werden.

Enkadrain Findrain (z.B. Enkadrain Findrain 5006H)

  • Einsetzbar als Alternative zu konventionellen Sickerpackungen. Wird Enkadrain Findrain als Drän längsseits der Straße eingebaut, verhindert seine Anordnung, dass Wasser seitlich zum Straßenkörper zufließt, und hält diesen somit sicher trocken
  • Ausgelegt für eine Vielzahl von Dränrohrgrößen, wobei das Dränrohr, das nicht im Lieferumfang enthalten ist, mit Hilfe eines integrierten Zugseils in die Findrain-Matte hineingezogen wird

Colbonddrain

  • Um den Vorgang der Konsolidierung zu beschleunigen, werden Vertikaldränagen wie Sandsäulen, Rohr- oder Streifendränagen eingesetzt. Durch die Porenwasserentspannung wird der Setzungsprozess des Bodens beschleunigt und ein Konsoli- dierungsgrad von 90% in nur wenigen Monaten erreicht. Flächen, die nicht bebaubar waren, werden innerhalb kürzester Zeit zu nutzbaren Arealen






 


 
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